Flugverkehr, Autobahn, Industrie: die Lärmquellen, denen unser Gehör täglich ausgesetzt wird, sind vielfältig – und: sie nehmen zu. Lärm ist nicht nur lästig; er beeinflusst zudem das gesundheitliche Wohlbefinden. Nicht nur die Ohren leiden unter lauten Straßen oder Maschinen, sondern auch das Herz-Kreislauf- und das Immunsystem.

Darüber hinaus reagiert der Mensch mit erhöhtem Stress auf dauerhafte Lärmbelästigung. Schon bei vergleichsweise geringen Lärmpegeln ab 25 dB, was in etwa einem leisen Flüstern entspricht, können Konzentrationsschwächen und Schlafstörungen eintreten. Ob ein Geräusch als störend wahrgenommen wird, hängt unter anderem mit dem Verursacher des Geräuschs zusammen. Natürliche Geräusche wie ein Vogelzwitschern oder Meeresrauschen werden in der Regel als weniger störend empfunden als ein Autohupen oder das Heulen einer Alarmanlage.

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