Im heutigen Geschäftsleben ist es nicht mehr nur damit getan, eine Firma zu gründen und ein Produkt anzubieten. Um zu bestehen, wird eine durchdachte Markenführung in Gestalt eines Brand Concepts immer wichtiger. Produkthersteller müssen darüber hinaus auch beachten, dass die Verpackung die Kaufentscheidung massgeblich beeinflussen kann. Modernes Packaging Design kann sogar dazu führen, dass ein Produkt nur wegen seiner Verpackung erworben oder gemieden wird.

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Wozu braucht eine Firma ein Brand Concept?
In der Vergangenheit war ein Markenkonzept eher für grosse Hersteller und Unternehmen von Bedeutung. Weniger wichtig war es für Läden an der Ecke, die einfach mit dem Namen des Inhabers und dem Zusatz der Branche geführt wurden. Wo früher „Meier Schuhe“ voll ausgereicht hat, ist heute aber auch für Händler eine umfassende Markenstrategie erforderlich. Sie hilft nicht einfach nur dabei, Produkte zu verkaufen, sondern stärkt das Selbstverständnis der Mitarbeiter und Kunden, die sich mit einer Marke häufig identifizieren wollen. Mehr Infos Dazu hier http://www.echt-ag.ch
Negatives Markenimage kann Firmen in erhebliche Schwierigkeiten bringen
Beispiele für ein misslungenes Brand Concept gibt es viele. So kann eine Firma, die ihre Produkte als besonders umweltschonend anpreist, bereits beim Packaging Design schwere Fehler machen. Werden hier nämlich Unmengen an Plastik oder Wertstoffen verwendet, die in keinem Verhältnis zum Inhalt stehen, kann das beim Kunden schnell zu einer Abwertung führen. Aber auch sogenannte frustfreie Verpackungen werden immer wichtiger für Käufer. Hier muss beim Packaging Design eine Abwägung erfolgen zwischen der bequemen Handhabung und den Anforderungen an Hygiene, Transport- und Diebstahlsicherheit. Ignoriert man dies, greift der Kunde unter Umständen das nächste Mal lieber zu einem Konkurrenzprodukt, dessen Verpackung einfacher zu öffnen ist.
Gelungenes Packaging Design ist nicht immer leicht
Dass eine gelungene Verpackung aber sogar Kultstatus erreichen kann, sieht man an der berühmten Colaflasche. Hier greift das Design der Flasche sogar direkt in das Brand Concept des Unternehmens über, denn als Markenzeichen ist die Flasche unverwechselbar und zu einer Ikone der Popkultur geworden. Ähnlich populär sind moderne Parfüm-Flakons, denn hier können die teilweise sehr hohen Produktionskosten einer ausgefallenen Verpackung leicht über das hochwertige Produkt selbst eingepreist werden. Da die Wirtschaftlichkeit bei Verpackungen beachtet werden muss, kann dieses Beispiel jedoch nicht in allen Branchen funktionieren. Zwischen der ansprechenden Form und der reinen Funktion muss man einen Mittelweg finden, der dem Kundenwunsch und dem Einsatzzweck des Produkts gerecht wird. Herstellungs-, Entwicklungs- und Entsorgungskosten müssen ebenfalls berücksichtigt werden, denn die meisten Packungen landen am Ende eben nicht in einem Sammlerregal.
Markenkonzept sollte Kunden und Mitarbeiter motivieren
Bei einem umfassenden Konzept für eine Marke muss zunächst eine Analyse erfolgen, welche Entwicklungspotenziale am gegenwärtigen Markt möglich sind. Daraus folgt eine entsprechende Strategie, diese Potenziale auch freizusetzen. Möglich wird die Umsetzung durch eine fein abgestimmte Markenarchitektur, die sich je nach Unternehmensstruktur mit weiteren Marken und Produkten der Gruppe (sofern vorhanden) verzahnen soll. Nicht zuletzt sind die internationalen Absatzchancen auf dem Weltmarkt zu erörtern. Beim Branding unverzichtbar ist jedoch vor allem eine Identität, die sowohl den Mitarbeitern als auch den Kunden als Leitbild dienen kann. All das muss für ein stimmiges Brand Concept in Einklang gebracht werden. Gelingt dies, kann das Unternehmen erheblich davon profitieren. Ob es Sinn macht, hängt aber immer auch vom Produkt, dem Anspruch und den Kapazitäten eines Unternehmens ab.